ÜBER UNS

Das ZIK SiLi-nano® ist ein Innovationszentrum an der Schnittstelle von Silizium-Photonik und Photovoltaik. Die beteiligten Partner sind die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik, das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik und das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik.

Seit Februar 2010 ist das ZIK Sili-nano als interdisziplinäre Interinstitutionelle Wissenschaftliche Einrichtung (IWE) als Institution an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg etabliert. Im ZIK SiLi-nano® sind die materialwissenschaftlichen Kompetenzen für Fragestellungen rund um nanostrukturierte Materialien auf der Basis von Silizium und seine Wechselwirkung mit Licht der Institute für Physik und Chemie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik (MPI) und der beiden Fraunhofer-Einrichtungen Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (Fraunhofer IWM) und Fraunhofer-Center für Siliziumphotovoltaik (Fraunhofer CSP) gebündelt. Das ZIK SiLi-nano® hat sich nach mittlerweile siebenjährigem Bestehen am weinberg campus, dem zweitgrößten Wissenschafts- und Innovationspark Ostdeutschlands, etabliert und exzellent vernetzt.

Das ZIK SiLi-nano® hat sich 2008 das Ziel gesetzt, im Bereich der nanostrukturierten Materialien an der Schnittstelle zwischen der Silizium-Photonik und Photovoltaik wissenschaftlich mit führend zu sein. Die in den ersten fünf Jahren angestrebte Positionierung in diesem Bereich konnte erfolgreich erreicht werden und das ZIK SiLi-nano® als eigenständiges, national wie zunehmend international sichtbares Forschungszentrum etabliert werden. 

Als nächsten Schritt für die Periode seit  2016 soll das ZIK breiter in Richtung der Materialforschung für die Energiewende aufgestellt werden. Hierzu wird strategisch der Fokus um photoinduzierte chemische Grenzflächenreaktion und damit um chemische Kompetenz für die Speicherung von Energie erweitert. Dabei steht die Entwicklung von neuen funktionalen Hybridwerkstoffen wie Photo-Ferroelektrika für Hochspannungs-Solarzellen (Nachwuchsgruppe Light-for-High-Voltage Photovoltaics) und nanostrukturierte oxidische Perowskite für die Wasserstofferzeugung (Light-for-Hydrogen) auf Silizium im Vordergrund. Durch die Integration von chemischen Fragestellungen konnte das Institut für Chemie in das ZIK neu integriert und eine Verstetigung einer Nachwuchsgruppe im Institut für Chemie als W2-Professur erzielt werden. Des Weiteren können die fachlichen Anforderungen des Masterstudiengangs Erneuerbare Energien durch das ZIK durch diese fachliche Erweiterung deutlich besser abgedeckt werden.

Das ZIK SiLi-nano® erhält finanzielle Unterstützung durch das BMBF.

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